Geschichte

 

Auch auf dieser Seite möchte ich Sie noch um ein wenig Geduld bitten. Das Material zur Geschichte des Tarot ist so umfangreich, dass ich einfach noch ein wenig Zeit brauche, um den Artikel, der hier stehen soll, so schreiben zu können, dass er Ihnen und mir Spaß macht.

Zu Beginn nur ein kleine Anekdote, wie es anfangen kann, dass einer ein Meister des Tarot wird:

Zu den Meilensteinen in der Entwicklung des Tarot gehören der Orden des Golden Dawn und seine Nachfolger. Der erste in dieser Tradition und zugleich einer, der sich weitgehend davon frei gemacht hat, ist Arthur Edward Waite, der Schöpfer des Rider-Waite Tarot (Rider heißt er nach dem ersten Verleger, die Bilder schuf Pamela Colman Smith), der zweite Aleister Crowley, Schöpfer des Thot Tarot (Bilder: Lady Frieda Harris) und der dritte der ehemalige Varietékünstler Paul Foster Case (Bilder: Jesse Burns Parke). Ihm gilt folgende Geschichte:


"Weißt Du, woher die Spielkarten kommen?"

Case stand, wie so oft, hinter der Bühne und wartete auf seinen Einsatz. Da fragte ihn einer seiner Kollegen: „Sag mal Case, was meinst Du, woher die Spielkarten kommen?“ Die Frage ließ Case nicht mehr los, und er forschte nach. So entdeckte er den Tarot und über den Tarot die esoterische Tradition.
Case fand zu spät zum Okkultismus, um noch Mitglied des Hermetischen Ordens des Golden Dawn werden zu können. Aber er trat einer seiner Nachfolgegruppen bei und gründete schließlich seine eigene Organisation, The Builders of the Adytum (Die Erbauer des Adytum - das Adytum ist das Allerheiligste eines Tempels), BOTA.
BOTA führte im okkulten Tarot etwas Neues ein: Man ging an die Öffentlichkeit. Im Unterschied zu anderen Orden, denen Geheimhaltung wichtig war, verstanden die Mitglieder der BOTA sich immer als Lehrer. Das BOTA-Material steht allen Interessierten zur Verfügung, aber wohl dosiert. Es wird ein Fernkurs angeboten, bei dem die Schüler immer nur eine Lektion auf einmal erhalten und erst weiter machen können, wenn sie sich diese Lektion vollständig erarbeitet haben.
BOTA gibt es auch heute noch. Viele Tarot-Lehrer, -Deuter und -Autoren haben die BOTA-Kurse bezogen oder Cases bemerkenswerte Schriften gelesen.