LEBENSLAUF

 

Jede Stunde bleibt Dir fremd, wenn Du sie nicht lebst.
Zora Neale Hurston


 

seit 2007

schreibe ich Artikel für die Zeitschrift bewusster leben,

 

seit 
Juli 2006

Werbetexte für Versandhandelsunternehmen (ökologische Produkte, spirituelle Literatur) und andere Firmen aus den Bereichen Umweltschutz, Öko-Investment etc.

 

März 2006 Workshop Präsenz und Stimme bei The.Lab art & media Theatre Methods Freiburg Angelika Weiß

Ab Februar 2004

 

außerdem

verstärkte sich die Zusammenarbeit mit AGM-Urania; neben den Übersetzungen übernahm ich in vermehrtem Umfang Lektorate. 2007 wurde Urania vom Königsfurt-Verlag übernommen.

führe ich seit der Vernissage von Heike Gohres regelmäßig in der Freiburger Galerie In Spirit - inzwischen Moltke 18 - Raum für Kultur - und an anderen Ausstellungsorten bei Vernissagen in die Bilderwelten verschiedener Künstlerinnen und Künstler ein, unter anderem Frank Föckler, Heike Hesse, Heidrun Pietsch, Peter Gospodinov, Andrea Dürr, Eva Daniela Krüger und viele mehr.

 

 

von
15. Okt. 2002
bis
31. Jan. 2004

Auf die Krise im Verlagswesen musste auch ich reagieren, und so arbeitete ich 

vormittags bei der in Freiburg neu eröffneten Buchhandlung Schwanhäuser (allgemeines Sortiment mit Schwerpunkt amerikanische und englische Belletristik, Anglistik, Spracherwerb und Jura). Wegen der ganz besonderen Atmosphäre genießt sie mittlerweile Kultstatus in Freiburg. Schauen Sie mal rein. Auch ich bin nach wie vor gerne Kundin dort.

2001

Fortbildung: Texte redigieren der BücherFrauen Nürnberg

2000

Fortbildung: Internetrecherche für Übersetzer und Übersetzerinnen des VdÜ in Heidelberg.

1996-1998

Simultandolmetscherin bei den Europaseminaren von Eckankar in Karlsruhe und Lausanne.

 

1995  

konnte ich den Job in der Reinigung und schließlich auch die Tätigkeit bei der GfU kündigen, weil die Einkünfte aus den Übersetzungen nunmehr zur Sicherung des Lebensunterhalts ausreichten

seither selbständige Übersetzerin

(1998 zweite Scheidung).

1994/95  

Aushilfstätigkeit bei der GfU, Gesellschaft für Umweltanalytik mbH, Ballrechten-Dottingen  
mittwochs abends und am Wochenende, anstrengend zwar, aber ich erlebte Spektralanalysen „live“, um die sich damals ständig meine Übersetzungen drehten.

1994  

Vormittags war ich das, was man heute eine Jobagentur nennen würde: Über Stellenanzeigen und Initiativanrufe bei Betrieben eruierte ich Jobs für Arbeit suchende Nigerianer, begleitete sie zum Vorstellungsgespräch und stand auch später für Arbeitgeber wie Arbeitnehmer bei Fragen rund ums Arbeitsverhältnis zur Verfügung. Lohn gab’s dafür keinen, jedenfalls nicht in Gestalt von Geld, wohl aber in Form der interkulturellen Kompetenz, die ich mir dabei erworben habe. Bereits bestens vorbereitet durch meinen Aufenthalt in Nigeria erfuhr ich aus der Zusammenarbeit mit Nigerianern unterschiedlichster Provenienz noch einmal Vieles über eine Gesellschaft und Kultur, die wir nur dann ansatzweise verstehen können, wenn es uns gelingt, uns von unserem westeuropäischen Denken völlig frei zu machen. Zwischen westlichem und afrikanischem Denken und Empfinden zu vermitteln, so dass – wie ein Freund es ausdrückte – eine „cross-fertilisation of minds“ entstehen konnte, war eine Herausforderung, die ich mit Freuden annahm und entwickelte sich zu einer Fähigkeit, die ich mir bis heute bewahrt habe.

Nachmittags füllte der Job in der Reinigungsfiliale die Familienkasse auf,

abends war Familienzeit

nachts übersetzte ich.

 

1993  

Scheidung

Geburt meines Sohnes George Michael "Osamudiamwen" Ogbeiwi

Auslandsaufenthalt in Nigeria und Wiederverheiratung 

Nach der Scheidung Job in einer Textilreinigung, um das Überleben meiner Familie zu sichern, da der Unterhalt und die Einkünfte aus den Übersetzungen dazu noch nicht ausreichten.

Dez. 1991  

Ausscheiden aus der Landesfinanzverwaltung auf eigenen Wunsch, um mir eine Existenz  als Übersetzerin aufbauen zu können.

März 1990  

Geburt meiner Tochter Sonja Andrea Lissel

später im Jahr erste Übersetzungen, zunächst als Freundschaftsdienst im Bekanntenkreis, dann im Direktauftrag amerikanischer Autoren, verbunden immer mit der Bitte, einen Verlag zu finden. Schwierig zunächst, aber schließlich doch erfolgreich. Und: Ich hatte meinen Traumberuf gefunden!

 

Juni 1988  

Geburt meines Sohnes Sven Markus Lissel,

anschließend Erziehungsurlaub.

März 1986  

Sachbearbeiterin beim Finanzamt Freiburg-Stadt, halbtags nachmittags

Erste Job-Sharing-Stelle im Finanzamt Freiburg überhaupt.

1985  

Heirat und Geburt meiner Tochter Silja Simone Lissel

anschließend Erziehungsurlaub.

 

1982-1985  

Sachbearbeiterin beim Finanzamt Freiburg-Stadt:

Ich leitete eine Einkommensteuerstelle und nutzte die gute Beziehung zu „meinen Steuerbürgern“ zum Austausch über Musik, Lyrik und – man entgeht seinem Schicksal eben glücklicherweise nie – Literatur und Verlagswesen.

 

Sept. 1979 –

Sept. 1982  


Studium an der Fachhochschule für Finanzen, Ludwigsburg

Abschluss als Dipl.-Finanzwirtin (FH)

Dieser Beruf war nicht meine große Liebe, aber – cherchez l’homme – zum damaligen Zeitpunkt dennoch eine richtige Entscheidung, und die Fähigkeit zum juristischen Denken ist mir durchaus geblieben.

 

1979  

Abitur am St. Ursula Gymnasium, Freiburg


17. 02. 1960  
Geboren bin ich am
in Freiburg im Breisgau (der Link führt Sie zu einem Fotospaziergang durch meine Stadt).

 

 


Was noch?

 

Wenn ich die Nase nicht über Büchern, Texten oder Bildern habe, ruft mich die Natur. Sei es auf meiner Laufstrecke durch den Botanischen Garten und den Stadtgarten oder bei Wanderungen in Freiburgs schöner Umgebung. Außerdem faszinieren mich Kräuter, angepflanzt und wild (Sambuca e.V.), alternative Ernährungsformen und Tanz (Dansevita; Qigong-Dancing). Mit Genuss besuche ich auch Ausstellungen, bei denen ich die Künstlerinnen und Künstler nicht selber vorstelle.

Mein spiritueller und persönlicher Weg hat viele Wurzeln. Evangelisch getauft und konformiert, habe ich mich später urchristlichen und freien spirituellen Bewegungen zugewandt. Prägend war insbesondere meine Beschäftigung mit der Theosophie. Ich begegnete Buddhismus, Hinduismus und ein wenig auch dem Sufismus. Wichtige Stationen waren die schamanische Lehrerin Sinchota, Meditationen bei dem Physiker und spirituellen Heilungsbegleiter Dr. Pablo Alemany und die Begegnung mit einem der größten indischen Heiligen, Shirdi Sai Baba. Bis ich, angeregt durch eine meiner Übersetzungen, wieder intensiver die Bibel studierte - und mit tiefem Staunen entdeckte, dass da - in Jesu Worten, aber auch im Alten Testament - alles drinsteht, was ich so lange anderswo gesucht habe. Und noch viel mehr. Wenn ich diese Entwicklung nun benennen sollte, so würde ich mich als wieder werdende Christin bezeichnen. Und ja, ich gehe wieder in die Kirche - regelmäßig und mit Freude.

 


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